Golfwoche und Intensivkurse - Schnell ganz viel oder alles in Ruhe?
Platzreife durch einen Golfkurs kann man innerhalb von zwei, drei Tagen erlangen. Oder… innerhalb einer ganzen Woche. Was besser ist? Für eine Antwort auf diese Frage sollte man sich etwas Zeit gönnen. Sowohl Golf – Intensivkurse als auch Wochenkurse haben ihre Vor- und ihre Nachteile. Und das nicht nur, wenn es um Platzreife geht, sondern auch, wenn eine Verbesserung des Handicaps geübter Spieler im Vordergrund steht oder wenn spezielle Schläge beim Golfspiel eines Trainings bedürfen. Was bei welcher Art des Kurses — Vorteil oder Nachteil — überwiegt, ist nicht allgemeingültig feststellbar. Es sind viele Faktoren, die hier Entscheidungen beeinflussen: etwa die eigene Zeitplanung oder die eigene bevorzugte Art des Lernens. Schauen wir uns die beiden Arten der Golfkurse doch einmal etwas genauer an.
Wochenkurse
Als Wochenkurs kann man sowohl Kurse bezeichnen, die mehrwöchig laufen, jeweils mit wenigen Stunden innerhalb einer Woche, oder aber Kurse, die eine ganze Woche lang stattfinden und quasi als Golfurlaub konzipiert sind. Golftraining innerhalb mehrerer Wochen kann man, was ein Vorteil ist, stets nebenbei laufen lassen. Andererseits könnte man den einen oder anderen Lerninhalt in der golffreien Zeit wieder vergessen. Sie haben Zeit, das ist vielleicht der größte Vorteil eines Golf-Wochenkurses. Sie haben Zeit genug, um
- Trainingseinheiten nach der Golfstunde erst einmal sacken zu lassen, noch in Ruhe etwas weiter zu spielen oder aber sich mit Muße anderen Freizeitbeschäftigungen zu widmen,
- Zeit, auch die oftmals reizvolle Umgebung eines Golfclubs kennen zu lernen, neben dem Golftraining einen ganz normalen Urlaub zu genießen.
Das sind Argumente, schöne, reizvolle Argumente. Zeit zu haben, ist etwas Herrliches. Und mitunter auch etwas Notwendiges, insbesondere für diejenigen, denen ein schnelles Lernen eher zuwider ist, die langsam lernen, vielleicht dadurch aber auch ganz besonders gut. Zeit zu haben, ist jedoch nicht jedem gegeben. Man muss eventuell Urlaub opfern, solchen Wochenkursen Raum geben. Das kann und das will nicht jeder. Für solche Menschen gibt es eine Alternative.
Intensivkurse
Vielleicht haben Sie Ihren Urlaub schon gebucht und der hat rein gar nichts mit dem Golfspiel zu tun? Vielleicht sind Ihre Urlaubstage heilig und sollten möglichst nicht für einen Golfkurs dienen? Oder aber Sie hetzen im Moment von Termin zu Termin, sodass eine Auszeit von einer Woche völlig unmöglich erscheint? Sie müssen dennoch nicht auf einen Golfkurs verzichten, schließlich gibt es neben den Wochenkursen auch noch Intensivkurse. Die gehen beispielsweise über drei Tage mit Anreise am Donnerstagabend, sodass nur ein einziger Urlaubstag für den Kurs nötig wird. Und dann wird drei Tage lang Golf trainiert, bis Sie Sonntag wieder abreisen. Das ist einerseits genau das Richtige für Menschen, die wenig Zeit haben, andererseits auch für Leute, die vielleicht Zeit haben, den Aufenthalt in einer Golfakademie aber ausschließlich als Mittel zum Zweck sehen: um möglichst schnell ein verbessertes Golf spielen zu lernen. Kein Schnickschnack, Powergolf ist angesagt. Erholen kann man sich anderswo. Für Leute, die schnell lernen und die gerade nicht in Urlaubsstimmung sind oder sein können, die einfach trainieren möchten, ist ein Golf – Intensivkurs wie geschaffen. Aber.. viel Zeit für Pausen wird bei solch einem Intensivkurs nicht bleiben, wenn er effektiv sein soll!
Entweder… oder… ?
Natürlich gibt es nicht nur Schwarz oder Weiß, Heiß oder Kalt, Intensiv– oder Wochenkurs, für die man sich einmal bis in alle Ewigkeit entscheiden muss. Wechseln Sie doch fröhlich hin und her zwischen Intensiv- und Wochenkurs, je nachdem, wie Ihre Lebenssituation gerade aussieht, wie Ihre Vorlieben gerade sind. Fast alle Golfclubs, -schulen und -akademien haben beide Varianten im Programm. Sie können also aus dem Vollen schöpfen!
