Golfreisen Arcos – Golf in Arcos
Golfreisen Arcos de la Frontera – Arcos Gardens ***
Das Golfresort Arcos Gardens
Am Rande von Arcos de la Frontera, etwa 3 km außerhalb, liegt der außergewöhnliche 18-Loch Meisterschaftsgolfplatz Arcos Gardens, der im Jahre 2006 eröffnet wurde. Entwickelt von der international bekannten Gruppe Landmark, von ihnen stammen fünf der einhundert weltbesten Golfplätze, lässt Arcos Gardens das Golferherz höher schlagen. Vom Resort aus genießt man einmalige Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die historische Altstadt von Arcos de la Frontera. Umgeben von einem Jahrhunderte alten Olivenhain wurde inmitten der Natur eine Perle unter den Golfplätzen geschaffen. Eine Vielfalt an Herausforderungen, 107 strategisch positionierte Bunker-Hindernisse und Seen bieten abwechslungsreiche Erlebnisse für Professionals und auch weniger geübte Spieler. Mit diesem vielseitigen Routing bei leichtem Gefälle und ausgedehnten geschwungenen Fairways wird das Arcos Gardens allen Ansprüchen gerecht. Der Höhepunkt des Platzes ist das Loch 16, ein Par 5. Dieses Signature Hole wird von einer Erhöhung mit großartiger Aussicht abgeschlagen. Sie spielen in ein Tal hinein, ein See liegt als Hindernis vor dem Grün. Dahinter erhebt sich die spektakuläre Festung von Arcos de la Frontera. Es bietet sich Ihnen ein atemberaubender Ausblick, der Sie innehalten lassen wird. Genießen Sie diesen Augenblick der Ruhe und des Friedens. Ausgestattet ist der Arcos Gardens Golfplatz mit Driving Range, Putting Green, Chipping Area, Pro Shop und Restaurant/Bar. Softspikes sind erforderlich. Das Handicap liegt für Herren bei 28, für Damen bei 36. Natürlich können Sie auch weitere Golfplätze rund um Jerez de la Frontera besuchen. Die Auswahl an abwechslungsreichen Plätzen ist groß: Das Barceló Montecastillo Golf Resort ist besonders für Spieler mittlerer und niedriger Handicaps geeignet. Zwischen Wasserhindernissen und Bunkern geht es hier sehr bergig zu. Direkt nebenan befindet sich die Formel 1-Rennstrecke von Jerez de la Frontera. Der Sherry Golfplatz liegt vor Jerez in einer sanften Hügellandschaft mit einem schönen Ausblick auf die herrliche Umgebung. Breite Fairways, große Seenlandschaften und abwechslungsreiche Löcher kennzeichnen diesen Platz, der gleichermaßen für Profis und Anfänger geeignet ist. Der Golfplatz El Puerto ist hauptsächlich flach. Sie spielen unter Oliven- und Eukalyptusbäumen. Seen und Flüsse erschweren das Spiel. Auch dieser Platz ist für jeden Spieler geeignet. Der Costa Ballena Club de Golf liegt direkt am Meer und hat eine der größten Driving Ranges Europas. Dieser Golfplatz eignet sich für Spieler aller Stärken. Das Villa Nueva Golf Resort liegt etwa 10 km von Cádiz entfernt und ist landschaftlich reizvoll auf einem mit Pinienbäumen bewachsenen Gelände gelegen. Der Platz eignet sich auch für Spieler mit höheren Handicaps. Sportlich Aktive haben in der Umgebung von Arcos de la Frontera zudem die Möglichkeit zu weiteren Unternehmungen wie Reiten, Radfahren, Wandern oder auch Segeln.
Das gemütliche Hotel Cortijo Faín
Zurück zum Golfresort Arcos Gardens: Das Herz dieses gepflegten Golfplatzes bildet das Hotel Cortijo Faín. Erstklassiger Service und luxuriöses Ambiente lassen Ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Das Anwesen aus dem 17. Jahrhundert ist perfekt in die natürliche Umgebung eingebettet. Ursprünglich als Gutshaus gegründet, wurde der Landsitz im Jahre 2006 umfassend renoviert und in ein zauberhaftes Kleinod verwandelt. Moderne Annehmlichkeiten wurden in Einklang gebracht mit traditionellen Stilelementen und alten originalen Einrichtungsgegenständen. Schlichte Eleganz trifft auf antike Gemütlichkeit. Hier können Sie entspannte Urlaubstage verbringen. Ein großer gepflasterter Innenhof lädt ein zum Verweilen und gemütlichen Beisammensein. Genießen Sie den Duft der Bougainvillea und lassen Sie die Sonne in Ihr Herz. Das zauberhafte Cortijo, zu Deutsch Landhaus oder Landgut, ist ein harmonischer Ort zum Verlieben. Im alten Stallgebäude sind die Rezeption, eine urige Tapas-Bar und ein schöner offener Kamin untergebracht. Ein großes Küchengebäude schließt sich an und im dritten Gebäudeteil sind die individuell gestalteten Gästezimmer untergebracht. Das Hotel beherbergt zudem Pro Shop und Golf-Rezeption mit Clubhaus. Gerade einmal neun geschmackvolle Zimmer und Suiten zählt das Hotel Cortijo Faín. Die Zimmer sind ausgestattet mit einem Doppelbett oder zwei Einzelbetten, einem stilvollen Badezimmer mit Dusche, Bidet, Föhn und Fußbodenheizung für kühlere Tage. Außerdem sind Klimaanlage/Heizung, Minibar und Safe vorhanden. Einige Zimmer bieten zudem eine Terrasse. Bei der Innenausstattung wurde besonderes Augenmerk auf eine elegante aber schlichte Linie gelegt, die von der Geschichte dieses besonderen Ortes erzählt. Etwas abseits des Hauptgebäudes stehen großzügige Ferienhäuser für den individuellen Urlaub zur Verfügung. Die so genannten Fairway Gardens luxury townhouses liegen zwischen dem 1. und 9. Loch des Arcos Gardens Golfplatzes. Sie sind hochwertig ausgestattet und verfügen über einen gemütlichen Wohnbereich, ein Esszimmer, zwei Schlafzimmer mit eigenem Bad, eine voll ausgestatte Küche und bieten einen wunderschönen Ausblick auf den Golfplatz. Im großzügigen Garten des Resorts sorgen zwei schön angelegte Swimmingpools inmitten knorriger Olivenbäume für Abkühlung und entspanntes Sonnenbaden. Auch Gourmets werden voll auf ihre Kosten kommen. Die hauseigene Tapas-Bar ist ganztags geöffnet und bietet traditionelle spanische Häppchen sowie eine große Auswahl an kleinen Gerichten. Das exquisite Restaurant Faín rundet das kulinarische Angebot ab. Wählen Sie aus der erlesenen Speisekarte unter lokalen Köstlichkeiten und genießen Sie bei einem guten Glas Wein auf der Restaurantterrasse mit Blick auf den Olivenhain die schönsten Tage des Jahres. Die spanische Küche bietet viel frisches Gemüse wie Auberginen, Zucchini oder Paprika. Natürlich gibt es eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten. Auf keinen Fall entgehen lassen sollten Sie sich die berühmte kalte Suppe bestehend aus frischen Tomaten, Gurken, leckerem grünen Paprika, Essig, Öl, Knoblauch, Wasser und Salz. Sie wird Gazpacho genannt und ist eine wunderbare Erfrischung an heißen Sommertagen. Ein aufmerksames und freundliches Team wird Ihnen während Ihres Aufenthaltes im Hotel Cortijo Faín zur Seite stehen und Ihnen jeden Wunsch von den Lippen ablesen. In einer idyllischen Umgebung können Sie in dieser Oase der Ruhe traumhafte Urlaubstage verbringen, von denen Sie noch lange schwärmen werden.Lassen Sie sich verführen vom sonnigen Andalusien, spielen Sie Golf, erkunden Sie die malerische Landschaft mit ihren reizvollen Städten und Dörfern und verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit andalusischen Spezialitäten. Entdecken Sie mit uns ein einmaliges Stück Spanien!
Das Weiße Dorf Arcos de la Frontera
Auftakt für die „Route der Weißen Dörfer“ bildet die zauberhafte Kleinstadt Arcos de la Frontera im Südwesten Andalusiens, wo Sie einen unvergesslichen Golfurlaub verbringen können. Gerade einmal 29.000 Einwohner zählt das hübsche Städtchen in der Provinz Cádiz. Arcos de la Frontera ist der Hauptort der Weißen Dörfer und gezeichnet von engen Gassen und weiß gestrichene Häusern, die den Weg säumen. Die Lage könnte kaum schöner sein: Umgeben von einer traumhaften Landschaft mit Flüssen, die sich durch das Land schlängeln, Hügeln, die atemberaubende Ausblicke auf Felder und Weinberge bieten und Seen, die zum Fischen und Segeln einladen, ist Arcos de la Frontera ein friedliches Städtchen, das zum Verweilen einlädt. Gerade einmal 30 Minuten von Jerez de la Frontera und dem Flughafen entfernt liegt Arcos de la Frontera auf einem Hügel mit steilem Felsabgrund und wirkt mit seiner eindrucksvollen römischen Festung wie eine Trutzburg. Leider kann die Festung nur von außen betrachtet werden, da sie sich in Privatbesitz befindet. Vom Hauptplatz aus, der am höchsten gelegenen Plaza del Calbildo, kann man von einer Aussichtplattform, in Spanien Mirador genannt, einen weiten Rundblick auf das Tal mit dem Fluss Guadalete genießen. Die Strände der Costa de la Luz – der Küste des Lichts – erreichen Sie nach 30-40 Kilometern. Es locken feine kilometerlange Sandstrände, ausgedehnte Dünenlandschaften und Wälder, die Schatten spenden. Die Costa de la Luz ist ein Paradies für Wassersportler und bietet dank des immer wehenden Windes ein großartiges Revier für Surfer und Wellenreiter.
Sehenswertes und reizvolle Ausflugsziele
Unzähliges gibt es in Andalusien zu entdecken. Besuchen Sie Sevilla mit seiner eindrucksvollen Kathedrale und dem Königspalast Alcázar. Lassen Sie sich treiben im Labyrinth der Altstadt oder bestaunen Sie großzügige Plätze mit pompösen Palästen und historischen Kirchen. Sevilla steht für Stierkampf, Flamenco und nicht zuletzt Don Juan – die Personifikation des Frauenheldes. Die Stadt verknüpft Tradition und modernes internationales Flair. Nicht umsonst heißt es: „Wer Sevilla nicht gesehen hat, der hat noch keine Wunder gesehen.“ Oder begeben Sie sich nach Jerez de la Frontera. Den besten Sherry der Welt können Sie hier in vielen Weinkellern probieren. Einige dieser Bodegas sind Prachtbauten, in denen die Herstellung des beliebten spanischen Weißweines anschaulich vorgeführt wird. Möchten Sie Flamenco live erleben, haben Sie die Möglichkeit, eine der vielen Flamenco-Bars zu besuchen. Jerez hat knapp 200.000 Einwohner und ist somit die größte Stadt der Provinz Cádiz. Tauchen Sie ein in die spanische Lebensart. Wenn Sie genügend Zeit mitbringen, sollten Sie das geschichtsträchtige Córdoba auf keinen Fall verpassen! Die Mezquita – Kathedrale und Moschee in einem – ist neben der Alhambra in Granada eine kunstgeschichtliche Glanzleistung. Die Altstadt Córdobas und die Mezquita wurden aufgrund ihrer Einmaligkeit zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Entspannen Sie nach all den Besichtigungen an den langen Stränden der Costa de la Luz und lassen Sie sich einen Abstecher nach Cádiz nicht entgehen. Hier, auf einer lang gestreckten Landzunge, erwartet Sie ein buntes Treiben im Gassengewirr. Die Provinzhauptstadt ist die wohl älteste bewohnte Stadt Europas und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ein Höhepunkt jeder Andalusien-Reise ist freilich der Besuch der Weißen Dörfer. Viele malerische Orte mit weiß getünchten Häusern schmiegen sich in die sanfte Hügellandschaft Andalusiens ein. Das wohl bekannteste Weiße Dorf ist Ronda, das berühmt ist für seine spektakuläre Lage auf einem steil abfallenden Felsplateau. Die Altstadt ist von der Neustadt durch eine tiefe Schlucht getrennt und nur über eine der drei markanten Brücken erreichbar.
Andalusien – eine bezaubernde Region
Auf dem spanischen Festland ist Andalusien die südlichste der 17 Autonomen Regionen Spaniens. Der Campo de Gibraltar, ein britisches Überseegebiet, bildet den südlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Unweit davon, nur durch die Straße von Gibraltar getrennt, liegen Afrika und Europa am dichtesten beieinander – gerade einmal 14 km sind es bis zum „Schwarzen Kontinent“. Andalusien wird heute in acht Provinzen unterteilt: Huelva, Sevilla, Cádiz, Córdoba, Jaén, Málaga, Granada und Almería. Über 7 Millionen Einwohner leben verteilt auf einer Fläche von 87.000 km². Somit ist Andalusien die größte Autonome Region Spaniens (und flächenmäßig sogar größer als Österreich). Größte Stadt Andalusiens ist Sevilla mit etwa 700.000 Einwohnern. Unter Naturschutz stehen ganze 18% der Flächen dieser einzigartigen Region. Die Küsten Andalusiens sind über 800 km lang. Landschaftlich gesehen ist Andalusien sehr vielfältig: Während im Osten mit der Sierra Nevada ein oft schneebedecktes alpines Hochgebirge die Landschaft kennzeichnet, findet man im Westen die breiten Täler des Guadalquivir mit seinen zahlreichen Nebenflüssen. Viele Stauseen, die die Wasserversorgung sicherstellen, wurden hier unter anderem in der Sierra Morena angelegt. In der Nähe von Almería, ganz im Osten Andalusiens, befindet sich eine Halbwüste, die in den 60er Jahren als Filmkulisse für die meisten Italo-Western diente. Aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten weist Andalusien eine mannigfaltige Pflanzenwelt auf mit Weideland und Olivenhainen auf weiten Landstrichen sowie mediterraner Vegetation in den Bergregionen. Pinien und Kiefern finden Sie entlang der Küsten und in den höheren Gebirgslagen. Im fruchtbaren Marschland der Flusstäler von Guadalquivir und Odiel wachsen Pappeln, Weiden, Schilf- und Rohrgewächse. Außerdem können Sie sich am Anblick von Zypressen, Palmen, Orangen- und Zitronenbäumen erfreuen. Mehrere Natur- und Nationalparks mit abwechslungsreicher Flora und Fauna können beim Wandern, Klettern oder Mountainbiken erkundet werden. Vogelbeobachtungen, Höhlenforschungen, botanische oder auch archäologische Exkursionen sind möglich. Aufgrund des milden Mittelmeerklimas ist Andalusien ein attraktives Reiseziel für das ganze Jahr. Temperaturen mit bis zu 40°C im Sommer sind dank der meist trockenen Hitze erträglich. Auch in den Wintermonaten können Sie bei angenehmen klimatischen Bedingungen vielen Aktivitäten, wie auch dem Golfspielen, nachgehen.
Die Geschichte Andalusiens
Breite Sandstrände am Atlantik, kleinere Buchten an den Küsten des Mittelmeers, wunderschöne Dörfer, abwechslungsreiche Landschaften, historische Stätten, Flamenco und die spanische Lebensart – all das und noch viel mehr bietet Ihnen Andalusien. Lassen Sie sich verzaubern von diesem herrlichen Flecken Erde. Einst unter römischer Herrschaft wurden im Süden der Iberischen Halbinsel viele Niederlassungen gegründet, aus denen sich schließlich große Urbanisationen ganz nach dem Muster der römischen Stadt entwickelten. Die Römer errichteten Schifffahrtswege und Landstraßen, um Handel betreiben zu können mit dem aromatischen Obst und Gemüse dieser fruchtbaren Region. Zu Beginn des 5. Jahrhunderts, als das Weströmische Reich zu zerfallen drohte, fielen Vandalen auf der Iberischen Halbinsel ein. Eine Legende besagt, dass der Name Andalusiens auf die Vandalen zurückgeht, die ganz im Süden des heutigen Spaniens einen Staat namens Vandalusien gegründet haben. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Name „Andalucía“ (so heißt Andalusien auf Spanisch) aus der Bezeichnung „Al-Andalus“ hervorging. So benannten nämlich die Mauren das Gebiet, in das sie im 8. Jahrhundert eingefallen sind. Der Herrschaftsbereich der Muselmanen war weit größer als das heutige Andalusien und umfasste fast die gesamte Iberische Halbinsel. Bis zur Rückeroberung durch christliche Heere, der so genannten Reconquista 1492 wurde „Al Andalus“ von den muslimischen Mauren beherrscht. Der maurische Einfluss ist nirgends so deutlich wie in Andalusien: die berühmte Alhambra in Granada und die Mezquita von Córdoba zählen zu den bekanntesten Prachtbauten, die die Geschichte des Landes dokumentieren. Nach der Entdeckung der Neuen Welt durch Kolumbus brach für Andalusien das Goldene Zeitalter an. Sevilla, die damals größte Stadt Spaniens, wurde mit der günstigen Lage am Ufer des bis heute schiffbaren Flusses Guadalquivir zum Handelsmonopol und verwaltete sowohl Handel als auch Politik mit der Neuen Welt. Somit entwickelte sich Sevilla zum kulturellen Zentrum Spaniens und der ganzen Welt. Das Goldene Zeitalter hinterließ ebenfalls viele Spuren, die man noch heute bewundern kann. Es entstanden großartige Bauwerke wie die Kathedrale von Sevilla, die größte Kirche Spaniens. Ab dem 17. Jahrhundert begann aufgrund innenpolitischer Rivalitäten die wirtschaftliche Krise und Andalusien kam lange Zeit nicht zur Ruhe. Es herrschten Kriege und Unruhen bis ins 20. Jahrhundert hinein. Im spanischen Erbfolgekrieg fiel Gibraltar an England. Mit Primo de Rivas und General Franco prägten zwei Diktatoren die Entwicklung Spaniens und Andalusiens. Erst unter dem Monarchen Juan Carlos I und der damit verbundenen Wiederherstellung der Demokratie konnte Andalusien wieder aufatmen und wurde schließlich 1982 Autonome Region.


